Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 soll ein neues Fahrplankonzept mit entspannteren Fahrtzeiten umgesetzt werden.
Tuttlingen. Die Fahrgäste der Gäubahn Stuttgart – Tuttlingen – Zürich leiden bereits seit vielen Jahren unter ständigen Verspätungen und verpassten Anschlüssen. Nachdem der Druck auf die Deutsche Bahn von Seiten der Fahrgäste und der Politik in den letzten Monaten nochmals deutlich zugenommen hatte, soll zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 nun ein neues Fahrplankonzept mit entspannteren Fahrtzeiten umgesetzt werden.
Dies teilt der Tuttlinger Landtagsabgeordnete Jens METZGER (Grüne) mit, der sich darüber freut, dass IC-Züge künftig pünktlicher verkehren sollen und dadurch die Anschlüsse an den Umsteigebahnhöfen deutlich zuverlässiger erreicht werden könnten. „Die Vorteile der Neukonzeption für die Fahrgäste wiegen den Nachteil, dass sich die Fahrzeit zwischen Tuttlingen und Stuttgart bei etwa jedem zweiten IC um rund 11 Minuten verlängern dürfte und einige Halte im Bereich Herrenberg künftig nicht mehr bedient werden sollen, bei weitem auf“, so Jens METZGER, der selbst häufiger Fahrgast der Gäubahn ist und die Probleme daher aus eigener Erfahrung kennt. Pünktlichere IC-Züge nützen auch dem Ringzug, der bisher noch allzu oft unter den Verspätungen der IC leidet. Laut dem Fahrplankonzept soll am Abend künftig außerdem ein zusätzlicher Regional-Express von Stuttgart über Tuttlingen nach Singen und zurück verkehren. Am Wochenende werden zusätzliche Ringzüge zwischen Immendingen, Tuttlingen und Rottweil eingesetzt, so dass der Stundentakt nun täglich angeboten werden kann. Jens METZGER hofft, dass die Neukonzeption wie geplant umgesetzt wird und somit der gesamte ÖPNV entlang der Gäubahn von Stuttgart über Tuttlingen bis Zürich davon profitiert.