STUTTGART - Das Land Baden-Württemberg fördert erneut vier regionale „Digital Hubs“ - dies hat das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus in Stuttgart bekanntgegeben.
Neben Hubs in den Regionen Ostwürttemberg, Rhein-Neckar und Heilbronn-Franken erhält der „Digital Hub Schwarzwald-Baar-Heuberg“ einen erneuten Zuschlag und geht damit in seine dritte Förderphase. Laut dem Abgeordneten Jens METZGER (GRÜNE) investiert das Land hier rund 500.000 Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren.
Die erneute Förderung des Digital Hub Schwarzwald-Baar-Heuberg sei eine gute und richtungsweisende Nachricht für die Region, freut sich METZGER. Denn sie eröffne die Möglichkeit, das bestehende Hub-Angebot entlang der vorhandenen Bedarfe weiterzuentwickeln und biete kleineren und mittleren Unternehmen in der Region weiter die Chance, Innovationen voranzutreiben und die Digitalisierung gezielt für die eigenen Geschäftsabläufe und -modelle zu nutzen. Mit der Ergänzung der bestehenden Standorte in Tuttlingen, St. Georgen und Villingen-Schwenningen durch verschiedene Pop-up-Formate werde den Unternehmen auch in der Fläche ein Zugang zu Know-how und zu praxisnahen Lösungen rund um KI, Cybersicherheit und Robotik geboten.
In der neuen Förderphase will der Digital Hubverstärkt KMU dabei unterstützen, Daten in Echtzeit zu nutzen und somit neue Potenziale in Produktion, Wartung, Qualitätssicherung oder im Kunden- und Servicemanagement zu erschließen. Nach 2018 und 2023 erhält der Digital Hub Schwarzwald-Baar-Heuberg damit bereits zum dritten Mal eine Förderung im Rahmen des Landesförderprogramms „Regionale Digital Hubs“. Träger des Hubs sind die MedicalMountains GmbH als Konsortialführerin sowie die Wirtschaftsinitiative bwcon GmbH und die Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V.