Für mich ist eine Wirtschaft, die am Gemeinwohl orientiert ist, keine theoretische Idee, sondern gelebte Praxis. Ich habe selbst erlebt, wie viel sich verändert, wenn Unternehmen Verantwortung für Umwelt, Mitarbeiter*innen, Lieferketten und die Region übernehmen. Bei meinem Arbeitgeber, der Holzmanufaktur Rottweil, konnte ich entscheidend dazu beitragen, dass wir den Schritt zur Gemeinwohl-Bilanzierung gehen – ein Prozess, der nicht nur Transparenz schafft, sondern auch zeigt, wo wir als Betrieb positiv wirken und wo wir noch besser werden können.
Die Gemeinwohl-Ökonomie verbindet genau das, was mir wichtig ist: nachhaltiges Wirtschaften, regionale Wertschöpfung und ein faires Miteinander. Sie macht sichtbar, dass ökonomischer Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig stärken. Dafür setze ich mich ein – weil ich überzeugt bin, dass eine Wirtschaft, die Menschen und Natur ins Zentrum stellt, die Grundlage für eine zukunftsfähige und lebenswerte Region ist.